Original Dresdner Christstollen ®

 

StollensiegelAnno 1474 wird der Dresdner Christstollen erstmals auf der Rechnung des christlichen Bartolomai-Hospitals erwähnt. Das mittelalterliche Fastengebäck bestand lediglich aus Mehl, Hefe und Wasser. Die katholischen Dogmen erlaubten weder Butter noch Milch. Deshalb baten Kurfürst Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht im Jahr 1450 Papst Nikolaus V., das Butter-Verbot aufzuheben. Der Heilige Vater ließ sich erweichen und schickte folgendes, als "Butterbrief" bekanntes Schreiben, das gehaltvollere Zutaten erlaubte:

 

 

"Sintemalen nun, dass euretwegen für uns vorgegeben, dass in euren Herrschaften und Landen keine öhlbäume wachsen und dass man des öhles nicht genug sondern viel zu wenig und nur stinkend habe, dass man dann teuer kaufen muß oder solches öhl all da habe, dass man aus Rübenöhl macht dass der Menschen Natur zuwider und ungesund, durch dessen Gebrauch die Einwohner der Lande in mancherlei Krankheit fallen. Also sind wir in den Dingen zu eurer Bitte geneigt und bewilligen in päpstlicher Gewalt, inkraft dieses Briefes, dass ihr, eure Weiber, Söhne und Töchter und alle eure wahren Diener und Hausgesind der Butter anstatt des öhls ohne einige Pön frei und ziemlich gebrauchen möget."

 

Um 1500 wurden in Dresden "Christbrote uff Weihnachten" auf dem Striezelmarkt, dem ältesten deutschen Weihnachtsmarkt, verkauft. Ab 1560 übergaben die Stollenbäcker ihrem Landesherrn zum heiligen Fest ein oder zwei Weihnachtsstollen von 36 Pfund Gewicht. Acht Meister und acht Gesellen trugen ihn zum Schloss. 1730 ließ August der Starke von der Bäckerzunft Dresdens einen Riesenstollen von 1,8 Tonnen backen. An dieses Ereignis knüpft das jährlich am Sonnabend vor dem 2. Advent in Dresden stattfindende Stollenfest an. Der Dresdner Christstollen wird in seiner jetzigen Qualität erst seit letztem Jahrhundert gebacken. Es werden nur hochwertige, edle Rohstoffe, erlesene Zutaten, natürliche Aromastoffe und exotische Gewürze verarbeitet. Neben dem Rosinenstollen gibt es bei uns auch die leckeren Mandelstollen, Mohnstollen und vor allem Mohnstriezel.  

Kenner bestellen schon seit Jahren ihre beliebten Dresdner Stollen bei uns. Gern verschicken wir diese dann mit einem Paketdienst zu Ihnen nach Hause oder in die Firma.

Stollen nach dem BackenDresdner Stollen® wird von uns nach überlieferten Rezepturen handgefertigt. Traditionsgemäß ist der Dresdner Stollen® ein 4-Pfund-Stollen. In dieser Größe entfaltet er seinen köstlichen Geschmack am besten. Aber auch der 3- und 2-Pfund-Stollen erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit. Damit Sie ihn zum Weihnachtsfest genießen können, hier einige Tipps: Um Ihren Dresdner Stollen® vor dem Austrocknen zu schützen, bewahren Sie Ihren Stollen in der Originalverpackung in einem kühlen Raum auf. Die optimale Lagertemperatur sollte dabei zwischen 3 und 10 Grad liegen. Schützen Sie ihn vor Wärme und Frost. Eine Luftfeuchtigkeit von ca. 70 % ist ideal. Wir, die Bäckerei Walther, garantieren Ihnen bei Rosinenstollen eine Mindesthaltbarkeit von 6 Monaten, bei Mandelstollen 4 Wochen und Mohnstollen 10 Tage, dabei sollen die Stollen kühl und trocken gelagert werden. Sollte diese Haltbarkeitsdauer einmal überschritten sein, testen Sie den Geruch des Stollens und probieren Sie ein Stückchen. 

Bei kühler Lagerung halten sich die Rosinenstollen auch bis zu einem halben Jahr.

Dresdner ChriststollenDer Dresdner Stollen® sollte nicht frisch angeschnitten werden. Kaufen Sie Ihren Dresdner Stollen® ca. zwei bis vier Wochen vor dem ersten Anschnitt. Schneiden Sie den Dresdner Stollen® von der Mitte aus auf. Um ein Austrocknen der zwei Hälften zu vermeiden, schieben Sie diese eng zusammen.